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Hifi: Nubert und zurück…

Es ist mal wieder etwas länger her und eigentlich sollte ja auch nach „Die Musik hat mich wieder!“ auch noch etwas kommen.

Die die mich kennen, wissen das etwas dazwischen gekommen ist und dafür nicht viel Zeit war. Nun habe ich wieder Zeit und auch Zeit für mich, also wird mal wieder die Seite aktualisiert.

Die Musik hat mich immer noch, wenn auch etwas anders, als damals gedacht. Es wurde mal wieder teuer und im Nachhinein zu teuer und nicht zuende gedacht, mal wieder…

In einem größeren Wohnzimmer, konnte ich die Nubert Nuvero 60 hören, ein beachtlicher Lautsprecher, wenn man bedenkt das es eigentlich ein kompakter 3 Wege Lautsprecher ist. Allerdings so kompakt wie man denkt ist er gar nicht, denn erstens liebt er es „freistehend“ aufgestellt zu werden und zweitens „freigestellt“ benötigt er auf ordentlichen Ständern, den gleichen Platz wie ausgewachsene Standlautsprecher.

Sicherlich kann man die Lautsprecher auch näher an die Wand rücken und mit dem hinten befindlichen Schalter den Bass drosseln usw. aber irgend wie war das 19qm Wohnzimmer, zu klein, nicht genug bedämpft und irgend wie war es mit Kanonen auf Spatzen schiessen. Es machte irgend wie keinen Spaß!

Also was machen?! In dem anderen Wohnzimmer sieht es auch nicht viel besser aus, zwar etwas mehr Platz aber immer noch ein hellhöriger Altbau mit diversen Raummoden, die einem die Aufstellung solch potenter Lautsprecher schwer machen.

Nebenbei bemerkte ich, das ich wenn ich „richtig“ Musik geniessen wollte, eh zu den Kopfhörern griff und die Anlage aus blieb. Also was machen?! Ich entschied mich für den radikalen Kahlschlag! Es wurde alles verkauft und ich machte mich auf die Suche nach etwas kleinem, etwas für´s Streaming und wenn möglich an den Raum anpassbarem.

Ich erinnerte mich an diverse Installationen bei Kunden und auch bei den Schwiegereltern, Sonos. Klein, nicht so teuer, mit TruePlay Raumeinmessung und Streaming, mehr wollte ich ja nicht.

Es wurde also die Sonos One SL, Sprechsteuerung wollte ich nicht, das können hier schon die Tablets und iPhones, das müssen nicht auch noch die Lautsprecher können. Auf Ohr höhe sollten sie auch also noch passende Ständer von Vogels besorgt, Danke geht hier an Andreas! Klar wollen die um richtig zu klingen auch etwas von der Wand weg, man kann sie auch an die wand hängen aber so klingt es räumlicher.

Das ganze noch mit TruePlay eingemessen und es klingt „gut“, kein superanalytisches High-End aber es klingt gut, es dröhnt nicht, es hat fast schon genug Tiefgang (der Sub kommt trotzdem noch) und es klingt super Räumlich. Norah Jones macht auch damit spaß und selbst Yello kann sich entfalten.

Natürlich steht hier nicht nur ein Lautsprecher, sondern 2 zu einem Stereopaar zusammen gefasst. Das Streaming klappt super, entweder mit dem Tablet oder auch dem Smartphone, es braucht keinen dicken Verstärker, das ist da alles schon drin.

Zur Partybeschallung reicht das natürlich nicht aber ich möchte ja auch Musik hören und wenn es mal lauter werden soll, setze ich eh die Kopfhörer auf, die Nachbarn danken es einem.

Also ich bleibe dem Musikhören weiterhin treu, nur eben etwas kleiner, dem Raum angepasst. Größer wird es erst dann, wenn auch die Räumlichkeiten größer werden. Da dies erst dann passiert, wenn ich im Lotto die richtigen Zahlen treffe, wird es wohl klein bleiben. Aber was soll ich sagen, ich kann auch mit den kleinen leben.

Bis zum nächsten Beitrag, vielleicht diesmal etwas früher 😉

Die Musik hat mich wieder!

Die die mich schon länger kennen, wissen das ich leidenschaftlich gerne Musik höre.

Nun hatte ich das Glück, das mein Vater einen DAC mit integriertem Kopfhörer-Verstärker übrig hatte, den er mir vermacht hat. Vielmals Danke nochmal dafür 🙂

Die Musik hatte ja eine ganze Weile pause bei mir, nun durch den Cambridge wieder angefixt, erwachte die Leidenschaft erneut. Mein DT880 Chrome Edition von Beyerdynamic wird nun von dem DacMagic Plus befeuert und was soll ich sagen, es macht wieder richtig spaß!

Bei der Kombi reichte mir Apple Music nun nicht mehr, mein Tidal Account wurde also wieder aktiviert. Birds von Dominique Fils-Aimé klingt einfach fantastisch in der Master Qualität. Die Räumliche Darstellung und Auflösung hatte ich lange nicht mehr wahr genommen, so das es gerade nach Feierabend eine wieder gefundene Möglichkeit zum entspannen geworden ist.

Jaques Loussier mit Little Fugue in G Minor wird nun in einer Klarheit wieder gegeben so das man gerne immer mehr aufdrehen mag. Die Drums sind hier von einer Präzision gezeichnet ohne dabei zu nerven, so macht es einfach wieder spaß.

Im nächsten Jahr kommt nun auch noch was für die Anlage im Wohnzimmer, davon aber später mehr wenn es da ist 😉

Gruß
Claus